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Wer wir sind 

Das Haus des Waldes (HdW) ist das landesweite Kompetenzzentrum für Waldpädagogik und waldbezogene Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Baden-Württemberg. Mit großer Leidenschaft setzen wir uns dafür ein, Menschen für den Wald zu begeistern. Dabei ermöglichen wir vielseitige Zugänge zum Thema Wald.

Wir sind und arbeiten interdisziplinär. Durch diese verschiedenen Expertisen können wir die verschiedenen Sichtweisen und Ansprüche an den Wald und an unsere Bildungsarbeit verstehen, aufgreifen und in unsere tägliche Arbeit einfließen lassen. Damit diese erfolgreich gelingt, greifen alle Bereiche von der Öffentlichkeitsarbeit über die Verwaltung bis hin zur Waldpädagogik ineinander und wirken gemeinsam.

Das HdW ist seit 2020 Teil der Anstalt öffentlichen Rechts ForstBW. Wir sind lokal verwurzelt in Stuttgart und führen eine Vielzahl von Angeboten und Formaten vor Ort durch. Gleichzeitig sind wir überregional, national sowie international vernetzt und setzen uns für die Waldpädagogik ein. Zu unseren landesweiten Aufgabenfeldern gehören die Weiterentwicklung und Koordination waldpädagogischer Angebote sowie die Qualifizierung von MultiplikatorInnen.

Als offenes Haus für Naturbegegnung und Bildung sind wir ein beliebter Ort, den Menschen gerne besuchen, um Wald und Nachhaltigkeit mit allen Sinnen zu erleben. Bei uns gibt es Angebote für Kindergärten und Schulklassen, ein Jahresprogramm für Familien und Natur- bis Kulturinteressierte, die Ausstellung „StadtWaldWelt“ sowie den barrierefreien Walderlebnisweg „Sinneswandel“.

Mit unserem Fortbildungs- und Seminarangebot sowie dem berufsbegleitenden staatlich anerkannten Qualifizierungslehrgang „Zertifikat Waldpädagogik“ bilden wir Waldpädagoginnen und Waldpädagogen aus und fort. Insgesamt begrüßen wir jährlich zwischen 35.000 und 45.000 Besuchende.

Bevölkerungsübergreifend fasziniert das Waldökosystem. Es ist ein Ort, der über Generationen hinweg Neugierde weckt und Menschen verschiedener Hintergründe zu uns führt.


Wie wir arbeiten 

Im Sinne des Whole Institution Approach betrachten wir unsere gesamte Organisation unter BNE-Gesichtspunkten und schließen neben der eigentlichen Bildungsarbeit auch Bereiche wie Arbeitskultur, Organisation und Infrastruktur sowie Kooperationen mit ein.

Im Wald - durch den Wald - für den Wald: entsprechend diesem waldpädagogischen Grundsatz wollen wir Wissen vermitteln und Naturerfahrungen ermöglichen. Ziel unserer Arbeit ist es, die Besuchenden des HdW zu nachhaltigem Handeln u.a. für den Wald zu motivieren und Gestaltungskompetenzen zu fördern. Der Wald dient dabei als Erfahrungsraum und Lernort für gesellschafts- und waldbezogene Themen. Er ermöglicht hautnahes Naturerleben und Lernen an Naturphänomenen.

Unsere Programme finden im Wald statt mit den Phänomenen und Erlebnissen, die dieser Lernort für uns bereitstellt. Als vertrauter Erholungsraum ist er im Alltag vieler Menschen präsent. Diese emotionale Bindung nutzen wir, um über Begeisterung neue Lern- und Erkenntnisprozesse anzustoßen. So entstehen „AHA-Erlebnisse“, die neue Perspektiven eröffnen, komplexe Zusammenhänge verständlich machen und zu verantwortungsvollem Handeln im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung anregen.

Der Wald unterstützt uns in besonderer Weise dabei, Achtsamkeit, Wertschätzung und Verantwortung zu vermitteln. In der direkten Begegnung mit der Natur fördern wir Kommunikation auf Augenhöhe, respektvollen Umgang miteinander und mit der Umwelt sowie die Reflexion des eigenen Handelns. Persönliche Resilienz, Naturverbundenheit, Inklusion sowie das Erleben von Gemeinschaft und Zugehörigkeit sind zentrale Werte, die wir stärken und erlebbar machen wollen.


Partner und Kooperationen 

Wir sind davon überzeugt, dass der Wald ein offener Lernort für alle ist. Durch die Vielfalt unserer Kooperationen bieten wir vielen Personen einen niedrigschwelligen Zugang zum Wald. Insbesondere durch Schulkooperationen bringen wir Menschen aller Hintergründe ans HdW. Dabei liegen uns Inklusion und Barrierefreiheit besonders am Herzen. Neben Kooperationen im formalen Bildungssektor arbeiten wir eng mit den waldpädagogischen Schwerpunkteinrichtungen und weiteren Einrichtungen und Lernorten, wie bspw. dem Nationalpark Schwarzwald, zusammen.


Wohin wir uns entwickeln wollen 

Mit einer neu gestalteten Ausstellung geht ein neuer Fokus auf weiterführende Schulen sowie der Vermittlung transformativer Ansätze auch für MultiplikatorInnen einher. Das Gesamtangebot ist klarer als bisher auf ausgewählte Zielgruppen zugeschnitten, wozu in besonderem Maße inklusive Angebote zählen.

Wir sind weiterhin ein Ort für alle, die mit dem Wald in Berührung sind oder kommen wollen, und geben Begegnung, Austausch und Diskussion verschiedener Gruppen zu waldbezogenen Themen noch mehr Raum.

Im Sinne eines kontinuierlichen Prozesses wollen wir die Wirksamkeit unserer Angebote in Zukunft stärker evaluieren und im Sinne der BNE weiterentwickeln. Dafür wollen wir partizipativ mit unseren Besuchenden zusammenarbeiten. Die Waldpädagogik stetig weiterzuentwickeln und unsere Leidenschaft für den Wald lebendig zu erhalten, stellen weiterhin zentrale Motive unseres Wirkens dar. Auch für uns selbst soll das HdW weiterhin ein besonderer Ort für ein wertschätzendes und gutes Miteinander sowie eine sinnstiftende Arbeit bleiben.


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